Institut VmV

Unterstützung bei einer Krebserkrankung

Das Institut für Vorsorge und moderne Vitalstoffmedizin (VmV) besteht aus einem Team qualifizierter Ernährungswissenschaftler, Gesundheitsexperten und Ärzten. Wir beschäftigen uns vor allem mit alternativen Behandlungsformen, im Speziellen mit Vitalstoffen und deren positive Wirkung auf diverse Krankheiten. Unsere Empfehlungen richten sich an Betroffene und deren Angehörige, die selbstverantwortlich mit ihrem Körper und ihrer Gesundheit umgehen möchten. Menschen, denen bewusst geworden ist, dass es auch einfache und natürliche Wege zur Besserung geben kann, wenn der Körper dabei die Möglichkeit erhält, sich selbst wieder in Balance zu bringen.

1. Ursachen und Risikofaktoren einer Krebserkrankung

Wieso erkranken manche Menschen bereits früh an Krebs, während andere ihr ganzes Leben lang verschont bleiben? Woran liegt es, dass einige sogar die ausweglosesten Situationen überstehen und gesund werden, während andere dem Krebs praktisch nichts entgegen zu setzen haben?

Ganz genau kann das wohl niemand beantworten. Unbestritten ist heute aber, dass unser individueller Lebensstil, unsere Gene und verschiedene Umweltfaktoren entscheidenden Einfluss darauf haben, ob eine Krebserkrankung entsteht oder nicht und wie die Krankheit verläuft. Welche Faktoren aber genau verantwortlich für den Ausbruch sind, das kann zum heutigen Tag noch niemand sagen. Allerdings können folgende, ernährungsbedingte Einflüsse unbestritten den Krebs begünstigen:

  • Unterversorgung mit bestimmten Nahrungsbestandteilen wie Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Ballaststoffen (Vitalstoffe)
  • Übergewicht
  • Umweltschadstoffe wie Düngemittelrückstände, Blei, Cadmium
  • Schadstoffe, die bei der Lebensmittelverarbeitung und -zubereitung entstehen oder durch Schimmelpilze gebildet werden
  • Rauchen und Alkohol

Übermäßiger Konsum von gewissen Lebensmitteln und Nährstoffen wie Fett, Eiweiß, Alkohol und Salz

2. Vitalstofftherapie - Unterstützend und präventiv

Zwar bildet jeder Mensch täglich bösartige Zellen, jedoch kann ein intaktes Immunsystem grundsätzlich diese Zellen erkennen und sie unschädlich machen, noch bevor sie sich weiter vermehren können. So werden die meisten Krebserkrankungen im wahrsten Sinne des Wortes im Keim erstickt.

Um diese Leistung allerdings tagtäglich erbringen zu können, verbraucht unser Immunsystem diverse sogenannte Vitalstoffe. Zu den Vitalstoffen gehören alle lebensnotwendigen (essenziellen) Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe, die unser Körper nicht selbst herstellen kann. Daher müssen wir sie über eine ausgewogene Ernährung in ausreichender Menge zu uns nehmen.

Ein intaktes Immunsystem ist also sowohl für die Prävention von Krebserkrankungen als auch therapiebegleitend und natürlich nach der erfolgreichen Therapie zum Schutz von Rückfällen unabdinglich. Man geht heute davon aus, dass rund 40 Prozent der Krebserkrankungen auf Ernährungsfaktoren (ohne Alkohol- oder Tabakkonsum!) zurückzuführen sind.

Zum Zeitpunkt der Diagnose leiden viele Betroffene bereits an einem oder mehreren Vitalstoffmängeln. Grund dafür ist der erhöhte Verbrauch des Körpers im Kampf gegen die Krankheit. Ohne ein starkes Immunsystem kann der Krebs jedoch nicht geheilt werden.

Die Wirkung der Vitalstoffe geht aber noch weit über das Immunsystem hinaus. Vor allem die sogenannten Antioxidantien spielen eine große Rolle bei der Entstehung und Unterhaltung von bösartigen Tumoren. Sie sind zum Beispiel in der Lage krebsauslösende Stoffe wie radikale Sauerstoffatome zu neutralisieren. Die folgenden Vitalstoffe sind in Bezug auf eine Krebserkrankung also besonders wichtig:

Vitamin C: Vitamin C ist eines der stärksten Antioxidantien überhaupt. Es schützt sowohl Zellen als auch deren Erbgut vor oxidativem Stress und wirkt gleichzeitig entzündungshemmend und positiv auf das Immunsystem. Krebskranke verbrauchen oft sehr große Mengen an Vitamin C, sodass ein Mangel schnell entstehen kann – nicht selten sinkt der Status sogar unter die Nachweisgrenze.

Vitamin E: Vitamin E wirkt ebenfalls stark antioxidativ, vor allem in Kombination mit Vitamin C. Dabei sollte man aber unbedingt darauf achten, nur natürliches Vitamin E zu verwenden, da es sonst sogar potenziell schädlich ist. Bei der Krebstherapie kann natürliches Vitamin E die unerwünschten Nebenwirkungen der Strahlentherapie reduzieren.

Vitamin D: Vor allem für die Krebsprävention spielt Vitamin D eine wichtige Rolle. In Studien wurde nachgewiesen, dass ein Vitamin-D-Mangel in einem direkten Verhältnis zum Krebsrisiko steht. Auch auf den Verlauf der Erkrankung hat es Einfluss, denn Menschen, denen es an Vitamin D fehlt, erliegen durchschnittlich häufiger ihrer Krebskrankheit.

Carotinoide: Carotinoide sind sekundäre Pflanzenstoffe, die Obst und vor allem Gemüse ihre rote oder gelbe Farbe verleihen (Tomaten, Aprikosen, Karotten, etc.). Auch in vielen grünen Pflanzen stecken Carotinoide (Grünkohl, Spinat). Sie übernehmen im Körper eine wichtige Rolle im DNA-Reparaturprozess. Außerdem sind sie essenziell für intakte Schleimhäute und schützen die Zellen und das Erbgut vor oxidativen Schäden.

Selen: Viele Studien weisen darauf hin, dass eine gute Versorgung mit dem Spurenelement Selen das Risiko an Krebs zu erkranken stark beeinflussen kann. Selen ist ein wichtiger Baustein für unser Immunsystem. Gleichzeitig wirkt es entscheidend bei antioxidativen Schutzsystemen mit und hat daher auch bei bereits bestehenden Erkrankungen positive Effekte. Bei einer Chemotherapie kann Selen zahlreiche Nebenwirkungen abschwächen, wie zum Beispiel Haarausfall und Erschöpfungszustände.

Omega-3-Fettsäuren: Bei einer Krebserkrankung können Omega-3-Fettsäuren einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Körpergewichtes und der Muskelmasse beitragen. Daneben können sie die Wirkung der Chemotherapie positiv beeinflussen und somit die Chancen einer Heilung erhöhen.

L-Carnitin: Gerade bei einer Chemotherapie scheidet der Körper vermehrt L-Carnitin aus, sodass häufig ein Mangel entsteht. Das kann wiederum zu starken Erschöpfungszuständen führen, was eine ausreichende Versorgung während der Therapie besonders sinnvoll macht.

Coenzym Q10: Ebenfalls eine Nebenwirkung der Chemotherapie ist die Schädigung der zelleigenen Kraftwerke, der Mitochondrien. Coenzym Q10 hilft hier, die Schäden zu reparieren und den Energiestoffwechsel wieder zu beschleunigen. Das kann vor allem die recht häufigen Nebenwirkungen Müdigkeit und Übelkeit lindern.

Natürlich muss man hier anmerken, dass Vitalstoffe allein den Krebs nicht heilen können, sie sind aber durchaus in der Lage, die schulmedizinische Behandlung wirkungsvoll zu unterstützen und die Lebensqualität zu steigern. Außerdem leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Krebsprävention und schützen Geheilte vor einer erneuten Erkrankung. Die Wirkungen von Vitalstoffen auf unsere Stoffwechselvorgänge wurden und werden bis heute noch unterschätzt.

Wichtig zu erwähnen ist dabei aber, dass isolierte, hochdosierte Vitalstoffe keine oder nur eine geringe Wirkung zeigen, ganz im Gegensatz zu ihren natürlichen Vorkommen in Obst und Gemüse. Diverse Studien zeigen, dass natürliche Vitalstoffe um bis zu 200-mal stärker und effektiver wirken, wenn sie in ihrem natürlichen Verbund eingenommen werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsvorsorge (DGG) empfiehlt daher eine rein natürliche Ergänzung zur täglichen Ernährung, um jederzeit den Bedarf – auch in Stresssituationen – decken zu können und wirksam einem Mangel vorbeugen zu können. Dabei sollten Sie stets auf ein Vitalstoffpräparat zurückgreifen, das optimal dosiert ist und ausschließlich natürliche Lebensmittel beinhaltet. Die DGG und das Institut für Vorsorge und moderne Vitalstoffmedizin empfehlen darum das Vitalstoffkonzentrat LaVita, da es alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe enthält, einer optimalen Dosierung entspricht und zu 100% natürlichen Ursprungs ist. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

3. Das können Sie selbst tun

Ernährung

  • Die DGG rät zu mindestens 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag (möglichst reif, frisch und schonend verarbeitet), um den Bedarf an Vitalstoffen zu decken und das Immunsystem zu stärken. Viele Ärzte und Heilpraktiker empfehlen ergänzend ein natürliches Vitalstoffkonzentrat (z.B. LaVita) um Mangelernährung (Vitamin C, Vitamin E, Vitamin D, Selen, Omega-3-Fettsäuren, L-Carnitin etc.) vorzubeugen.
  • Reduzieren Sie Ihren Fleischkonsum auf 30 bis 90 g pro Tag.
  • Verzichten Sie weitgehend auf Zucker und Alkohol.
  • Bevorzugen Sie unbelastete Bioprodukte (auch beim Fleisch).
  • Verwenden Sie hochwertige pflanzliche Öle in der kalten Küche mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren (z. B. Leinöl, Rapsöl, Walnussöl).

Bewegung und Entspannung

    • Bewegen Sie sich regelmäßig an der frischen Luft. 30 Minuten täglich sollten es mindestens sein.
    • Vermeiden Sie länger anhaltende Situationen, bei denen Sie negativen Stress haben und sorgen Sie für ausreichend Entspannung z. B. mit Yoga, Autogenem Training o. ä.
    • Achten Sie auf ausreichend Schlaf und gehen Sie wenn möglich vor Mitternacht zu Bett, dann ist er am erholsamsten.

Lebensweise

  • Achten Sie darauf, Ihr Normalgewicht zu halten bzw. zu erreichen (BMI 20-25).
  • Rauchen Sie nicht und vermeiden Sie Passivrauchen.
  • Vermeiden Sie jeden Kontakt mit toxischen Substanzen und unnötiger Strahlung.
  • Eine positive Lebenseinstellung sowie Selbstverantwortung für die eigene Gesundheit steigern die Chancen im Kampf gegen den Krebs enorm.

Das Institut VmV ist ein unabhängiges und freies Institut und nicht an Pharmakonzerne gebunden. Die Inhalte der Seite wurden ausschließlich von Mitarbeitern unseres Instituts erstellt und dienen Ihnen als allgemeine Informationsquelle und Hilfestellung.

Quellen anzeigen

- Burgenstein: Handbuch Nährstoffe. TRIAS 2007: S. 474-484
- DGE, Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Die Nährstoffe. DGE 3. Auflage, 2011
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- Mannisto S. et al.: Dietary carotenoids and risk of lung cancer in a pooled analysis f seven cohort studies. Cancer Epidemiol Biomarkers Prec. 2004 (1): S. 40-48
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